17.11.2011

von djd Pressetreff B° RB

EnEV 2012

Wer heute im Hinblick auf die neue EnEV 2012 baut und modernisiert, sorgt damit für günstige Heizkosten und schont zudem das Klima

Schlecht gedämmte Dächer sollten auch dank der strengen Anforderungen der EnEV künftig der Vergangenheit angehören. Foto: djd/Paul Bauder

Noch stehen die Einzelheiten der neuen Energieeinsparverordnung EnEV 2012 nicht fest. Zu erwarten ist jedoch eine spürbare Verschärfung der Mindestanforderungen an den Energieverbrauch neuer oder zu sanierender Wohnhäuser. Experten rechnen mit einer Verschärfung von 20 bis 30 Prozent im Vergleich zur aktuell gültigen EnEV 2009. Wer Förderungen für energiesparendes Bauen und Modernisieren nutzen will, muss spätestens mit dem Inkrafttreten der neuen EnEV eine deutlich bessere Energiebilanz für sein Haus nachweisen als bisher.


Wärmeverluste gering halten

Wichtigster Faktor auf dem Weg zu einem Energiesparhaus ist es, die Wärmeverluste so gering wie möglich zu halten. Vor allem über schlecht gedämmte Dächer gehen bis zu 30 Prozent der teuer erzeugten Heizwärme verloren. Das verhindern besonders wirkungsvoll Hochleistungsdämmstoffe wie "Bauder PIR". Polyurethan-Hartschaum ist anderen Dämmmaterialien deutlich überlegen und bietet höchste Dämmleistung bei geringster Dicke. Um eine bestimmte Dämmwirkung zu erzielen, können schlankere Dämmplatten eingebaut werden, so dass sich die Proportionen des Hauses nur unwesentlich verändern - besonders im Altbau ist dies wichtig. Online gibt es alle Informationen zu moderner Dämmung.


Hochleistungsdämmung für alle Fälle

Im Neubau oder bei einer umfassenden Hausmodernisierung, bei der auch das Dach neu gedeckt wird, ist eine Aufsparrendämmung aus Polyurethan-Dämmelementen, die rundum lückenlos mit Nut und Feder ineinandergreifen, die beste Lösung. Ein solches System umschließt das Dach wie eine Haube. Soll das Dach nicht abgedeckt werden, bietet sich eine Untersparrendämmung von innen an. Beim Einbau der "PIR"-Dämmelemente bewährt sich wiederum der schlanke Aufbau, da nicht mehr vom Dachraum geopfert werden muss als unbedingt nötig. Falls die Dachräume nicht oder nur als Lagerraum oder Trockenboden genutzt werden sollen, reicht eine Dämmung der obersten Geschossdecke in der Regel aus. Fertige Dämmelemente, die bereits mit einer Trittschicht versehen sind, machen den Einbau sehr einfach.


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