
Mehr Info:
- Twitterwand
- Ι Facebook
- Ι RSS Feeds
- Ι Newsletter
- Ι Auto und Verkehr
- Ι Beruf und Bildung
- Ι Einkaufen
- Ι Essen und Trinken
- Ι Freizeit
- Ι Gesundheit
- Ι Haus und Garten
- Ι Kino
- Ι Kultur
- Ι Lifestyle
- Ι Rathaus
- Ι Reisen und Urlaub
- Ι Uni Bayreuth News
- Ι Technik und Digital
- Ι Veranstaltungen
- Ι Wirtschaft
- Ι News-Archiv
- Ι Artikel vorschlagen
Trinkwasser
Mythos und Wahrheit. Auch hartes und somit kalkhaltiges Wasser kann bedenkenlos getrunken werden. Infos hierMorgens als Kaffee, mittags beim Kochen, am Nachmittag als Tee und nachts im Glas neben dem Bett: Mit keinem anderen Lebensmittel kommen wir so oft in Berührung wie mit dem Wasser aus dem Hahn. Kein Wunder, dass sich zahlreiche Weisheiten und Irrtümer ums Trinkwasser ranken. Im Auftrag des Forums Trinkwasser e. V. ist Professor Dr. Helmut Heseker, Ernährungswissenschaftler an der Universität Paderborn, häufigen Fragen auf den Grund gegangen.
Keine Scheu vor hartem Wasser
Viele Verbraucher beschäftigt die Härte des Trinkwassers, denn angeblich soll hartes Wasser mit hohem Kalkgehalt das Risiko für Nierensteine erhöhen. Professor Heseker gibt Entwarnung: "Langzeitstudien in England und Wales haben keine Beweise für diese Annahme geliefert. Auch die Weltgesundheitsbehörde (WHO) hat die Schlussfolgerung gezogen, dass keine überzeugenden Belege vorliegen, die für einen Einfluss der Wasserhärte auf die Gesundheit - weder im positiven noch im negativen Sinne - sprechen."
Vertreiber von "belebtem Wasser" behaupten gerne, dass sich das Wasser durch die "Belebung" physikalisch verändert. Beim Konsumenten soll sich neben Wohlbefinden und Stimmung auch der Gesundheitszustand verbessern. Professor Dr. Heseker warnt vor solchen Behauptungen: "Bisher konnte kein wissenschaftlicher Nachweis erbracht werden, dass ,belebtes Wasser' diese biologischen oder physikalischen Wirkungen tatsächlich hat." Grundsätzlich rät der Wissenschaftler Verbrauchern, vorsichtig zu sein, wenn Aussagen zum Wasser getroffen werden, die zu gut klingen, um wahr zu sein.
Klingt zu gut, um wahr zu sein
Das gilt auch für sauerstoffangereichertes Wasser, dem eine ähnlich heilsame Wirkung zugeschrieben wird. "Unsere Lunge verfügt über eine große Überkapazität, um uns mit lebensnotwendigem Sauerstoff zu versorgen", betont Professor Heseker. "Dazu brauchen wir unseren Darm nun wirklich nicht." Selbst bei Hochleistungssportlern werde die Leistungsfähigkeit von der begrenzten Transportfähigkeit der roten Blutkörperchen limitiert - und nicht durch mangelnde Zufuhr von Sauerstoff in den Körper.
Wussten Sie eigentlich, dass Sie die Bayern-online News auch als kostenlosen Newsletter in Ihre Mailbox oder als kostenlosen fortlaufenden Bayernfeed für Ihren Webfeedreader abonnieren können? Darüber hinaus finden Sie uns auf Facebook und Twitter. Probieren Sie es doch einfach einmal aus, denn abbestellen können Sie das kostenlose Abonnement jederzeit! Wir informieren Sie regelmäßig über bayerische News und geben praktische Tipps und Infos rund um Bayern und Ihre Region.
