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Druckerpatronen
Neuer Einsparrekord bei Druckerpatronen. Lesen Sie hier einen Bericht der Stiftung WarentestOb Farbfotos, Hausaufgaben, Rechercheergebnisse aus dem Internet oder die Facharbeit für die Schule - wer viel druckt, braucht viel Tinte. Kann aber auch viel Geld sparen. Durch den Einsatz von Fremdpatronen statt der vom Druckerhersteller empfohlenen Originalpatrone. Im besten Fall ist die Fremdtinte fast genau so gut wie das Original, kostet aber nur ein Zehntel. Das stellten die Tester der Stiftung Warentest in ihrer aktuellen Untersuchung von Druckerpatronen bei Drucker-Scanner-Kombis fest.
Ein Beispiel: Die Originaltinte des Druckeranbieters Brother liefert gute Ausdrucke, die Fremdtinte von Armor ebenso. Eine Textseite auszudrucken, kostet mit der Originaltinte aber rund 4,5 Cent, mit der Armor-Tinte nur 0,5 Cent. Beim Ausdruck eines Fotos im A4-Format ist der Unterschied bei den Druckkosten noch größer: 2,35 Euro zu 0,15 Euro.
Das Problem: Der gleiche Fremdtinten-Hersteller hilft nicht bei allen Druckern beim Sparen. Die Armor-Tinte, unter anderem geeignet für den HP Officejet 4500, liefert zum Beispiel merklich schlechtere Qualität als die Originaltinte und bringt fast keine Ersparnis.
Der aktuelle Test zeigt: Wer ein Brother-Gerät hat, in das die von der Stiftung Warentest getesteten Patronen passen, hat die vergleichsweise besten Fremdtinten zur Auswahl. Mit zwei der geprüften Fremdtinten lassen sich auch noch rund 90 Prozent der Druckkosten sparen. Mit einigen Fremdtinten für Canon und HP kann man zwar noch rund 50 Prozent der Druckkosten einsparen, allerdings ist die Druckqualität mit diesen Tinten merklich schlechter.
Übrigens: Nachgebaute Einzelfarbpatronen kommen dem Original oft sehr nahe. Wiederbefüllte Kombipatronen mit integriertem Druckkopf bringen häufig schlechtere Druckergebnisse und sparen auch nicht so viel.
Der ausführliche Test findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet. Fragen rund um Druckerpatronen beantworten die Experten der Stiftung Warentest im Chat unter www.test.de am Mittwoch, dem 5. Oktober 2011, von 13 bis 14 Uhr.
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