20.12.2011

von djd Pressetreff B° RB

Müttergenesungswerk

Wenn Mütter einmal den Alltag vergessen und neue Kraft tanken, nützt das auch der Familie. Weitere Infos

Wenn Mütter einmal ein paar Wochen den Alltag vergessen, wieder lernen an sich selbst zu denken und neue Kraft tanken, nützt das auch der Familie. Foto: djd/Müttergenesungswerk

Kinder erziehen, immer für die Familie da sein, den Haushalt managen und oft auch im Beruf engagiert sein: Das ist immer noch Alltag der meisten Mütter. Wenn es dazu finanzielle Sorgen oder Partnerschaftsprobleme gibt, ein Angehöriger gepflegt werden muss oder eine Mutter mit allem nur auf sich ganz allein gestellt ist, dann wachsen die Anforderungen des Alltags in unerträglichem Maße. Diese Mehrfachbelastungen können dann häufig zu Erkrankungen führen, von körperlichen Beschwerden bis hin zum Burnout. Dann ist es Zeit an eine Mütter- oder Mutter-Kind-Kurmaßnahme zu denken. Diese besonderen Kurmaßnahmen des Müttergenesungswerkes (MGW) sind nachhaltige, effektive, zielgerichtete Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen, speziell auf die Bedürfnisse von Müttern ausgerichtet.

Im Müttergenesungswerk arbeiten 82 anerkannte Mütter- und Mutter-Kind-Kliniken und rund 1.400 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände (AWO, DPWV, DRK, EVA, KAG) zusammen.


Fakten
Wer das MGW mit Spenden unterstützen möchte:

Spendenkonto: 88 80
Bank für Sozialwirtschaft: Bankleitzahl 700 205 00

Sechs Schritte zur Mütterkur oder Mutter-Kind-Kur

Wenn eine Kur die Gesundheit von Mutter und Kind stärken soll, ist Folgendes zu tun:

1. Kostenlose Beratung
Am Anfang steht ein Beratungsgespräch in einer der 1.400 Beratungsstellen im MGW-Verbund.

2. Attest
Dort erhält man dann das Attestformular für die Kur.

3. Besuch bei Ärztin oder Arzt
Nun geht es zum Arzt, der die nötigen medizinischen Voraussetzungen für die Mutter - und gegebenenfalls auch für ihre Kinder - feststellt und detailliert attestiert.

4. Mit dem Berater den Antrag vorbereiten
Der vierte Schritt führt wieder zurück zur Beratungsstelle. Hier wird nun über die Frage beraten, ob eine Mutter-Kind-Kur oder eine Kur nur für die Mutter die geeignetere Lösung wäre. Der Berater kann auch prüfen, ob bei finanziellen Schwierigkeiten mit Spendengeld des MGW geholfen werden kann.

5. Die geeignete Klinik finden
Als nächstes gilt es, die passende Einrichtung zu finden. Die Beratungsstelle im MGW ist auch hier mit Rat und Hilfe dabei. Die Mütter haben durchaus auch ein Wunsch- und Wahlrecht.

6. Antrag zur Krankenkasse
Der Kurantrag geht an die Krankenkasse. Falls die Kasse den Antrag ablehnt, sollte man sich davon nicht entmutigen lassen. Die Beratungsstelle unterstützt beim Widerspruch.

Über die Beratungsstellensuche im Internet oder am Kurtelefon (030 330029-29) kann eine Beratungsstelle in Wohnortnähe ermittelt werden.


Warm einpacken und los

Kuren für Mütter gibt es das ganze Jahr. Auch Winterkuren sind für Mütter und ihre Kinder außerordentlich wirksam. Gerade das kalte Winterwetter ermöglicht in den jeweiligen Kurorten eine besondere Erholung. Die klare, frische Luft, das Fehlen von Pollen und anderen Allergenen sowie die kühlen Temperaturen bringen das Atemsystem und den Kreislauf in Schwung. Mit der richtigen Bekleidung sind Spaziergänge bei Wind und Wetter ein wahres Labsal für Körper und Seele.


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