25.07.2014

von B° RB

Becherpflanze

Der Stand der Forschung und Praxis zum Thema Becherpflanze kann auf der Website der Bioenergieregion Bayreuth heruntergeladen werden

Becherpflanze

Mit neuen Dauerkulturen wie der Becherpflanze könnte der
Energiepflanzenanbau umweltverträglicher werden. Allerdings fehlte bislang
eine Übersicht zum Stand der Forschung sowie zu den Praxiserfahrungen mit
dieser Kultur. Diese Lücke konnte jetzt geschlossen werden. Die
Bioenergieregion hat eine umfangreiche Literaturrecherche beauftragt, deren
Ergebnis nun vorliegt.

Zwei Monate lang werteten die Experten des Büros Geoteam im
Auftrag der Bioenergieregion Bayreuth die wichtigsten
Informationsquellen rund um die Becherpflanze aus. Dabei wurden
sowohl wissenschaftliche Forschungsergebnisse gesichtet als
auch Praxiserfahrungen ausgewertet. Das Ergebnis ist eine
bislang einmalige Übersicht, die den aktuellen Informationsstand auf gut
50 Seiten zusammenfasst.

Zu finden sind Informationen zur richtigen Bodenbearbeitung und Düngung, zum Pflanzenschutz und zur Erntetechnik sowie zur Wirtschaftlichkeit und den Erträgen.

Auch zum Kapitel Saatgutvorbereitung finden sich interessante Hinweise. Dieses
Thema ist deswegen wichtig, weil die Direktaussaat bislang in der Praxis wenig
erfolgreich war. Die Pflanzen müssen bis dato aufwändig vorgezogen und
ausgepflanzt werden, was wesentlich teurer als eine Aussaat ist.

Wer mehr über neue Energiepflanzen erfahren möchte, kann den nächsten
Energiepflanzen-Feldtag am 24. Juli 2014 von 10-12 Uhr in den Landwirtschaftlichen
Lehranstalten des Bezirkes Oberfranken, Adolf-Wächter-Str. 39, besuchen. Der
Grundgedanke dieser Veranstaltung ist, die interessierte Öffentlichkeit über die
Vielzahl an Energiepflanzen zu informieren und sie im praktischen Anbau zu
demonstrieren. In einer ca. 2-stündigen Führung durch die Versuchsflächen, erklären
die Projektbeteiligten den Anbau der Pflanzen, deren Ertragspotential und welche
Vor- und Nachteile die Kulturen mit sich bringen.

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