21.04.2017

von B° RB

Kino ist Programm

Vorschau | Mai 2017: PROGRAMMKINOTAGE AM 13. & 14. MAI – SOUNDS OF A CITY AM 12. MAI

Wilde Maus

Kino ist Programm e.V. Bayreuth hat im Mai gleich zwei Neuerungen im Programm. Zunächst gibt es bereits am Freitag, den 12. Mai, den neuen Ableger Kino ist Musik. In Kooperation mit dem Fachbereich Medienwissenschaften der Universität Bayreuth und Steingraeber & Söhne findet „Sounds of a City“ statt, ein Stummfilm-Livemusik- Abend in zwei Akten, u.a. mit dem Klassiker „Berlin. Sinfonie der Großstadt“ von Walter Ruttmann. Los geht es um 19.30 Uhr im Kammermusiksaal im Haus Steingraeber. Am Samstag und Sonntag gibt es dann wie gewohnt das ausgewählte Filmprogramm im Iwalewahaus, doch hier gilt es, neue Uhrzeiten zu beachten: Dieses Mal tauschen die Filme um 17 und 20 Uhr ihre Positionen!

Für die neunjährige Christl ist die Zeit nach dem Krieg in Wien ein großes Abenteuer, die allgemeine Anarchie und der Einzug der russischen Soldaten versprechen endlich weniger Tristesse. Christine Nöstlingers autobiografische Erzähling „Maikäfer, flieg!“ begeistert auch als liebevoller Familienfilm – im KinderKinoKlub am Sonntag, empfohlen ab 12 Jahren. Der neue Film von Aki Kaurismäki, „Die andere Seite der Hoffnung” zeigt das Leben der ‚kleinen Leute‘ wieder als lakonisches Wechselspiel zwischen Hoffnung und Realität, Versprechen und Wirklichkeit. Der junge Syrer Khaled lebt illegal in Helsinki, wo Wilkström als neues Standbein ein Restaurant eröffnet. Alles scheint gut zu gehen, er stellt Khaled an und besorgt ihm Papiere, doch dann schlägt natürlich die Realität zurück. „Wilde Maus“ ist das lang erwartete Regiedebüt des Ausnahmetalents Josef Hader. Er selbst spielt den Musikkritiker Georg, der nach seiner Entlassung den Boden unter den Füßen verliert und einen Wettlauf in den Wahnsinn beginnt. Ein Highlight der diesjährigen Berlinale! Ein Pilz hat fast die gesamte Menschheit in Zombies verwandelt, nur eine kleine Gruppe von Kindern scheint teilweise resistent: Der Midnight Movie am Samstag ist eine moralisch-subversive Zombieapokalypse, in der „The Girl With All The Gifts“ die letzte Hoffnung der Menschheit ist.

Kino ist Programm im Mai – für Optimisten, Anarchisten, Realisten, Moralisten, Idealisten, Illusionisten, Pessimisten, Spezialisten, Aktivisten, Nihilisten, Individualisten, Altruisten, Utopisten, und für alle anderen auch.

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