02.04.2016

von Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum B° RB

Das Prinzip Apfelbaum

Ausstellung mit Kurzfilmen, RW 21, Bayreuth. Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage "Was bleibt?". 5. bis 28. April 2016

Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum

Fotoausstellung mit Kurzfilmen: Das Prinzip Apfelbaum.11 Persönlichkeiten zur Frage „Was bleibt?“ 

Wo: RW21, Richard-Wagner-Straße 21, 95444 Bayreuth

Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag, 10 – 19 Uhr, Samstag 10 – 15 Uhr

Eintritt und Audioguide: frei

4. April 2016, 18 Uhr: Vernissage mit der Oberbürgermeisterin der Stadt Bayreuth, Brigitte Merk-Erbe, und Bettina Flitner, Fotografin 

Anmeldung zur Vernissage: E-Mail an info@mein-erbe-tut-gutes.de oder telefonisch unter 030-29 77 24 36 

„Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin?“ Elf Persönlichkeiten, darunter die im letzten Jahr verstorbenen Größen Egon Bahr, Günter Grass und Richard von Weizsäcker, über das, was sie an die nachfolgenden Generationen weitergeben möchten. Porträts und Gedanken – ein Bekenntnis für das Leben. In elf Triptychen von Bettina Flitner. Mit Kurzfilmen und Audioguide. Präsentiert von der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“. Mehr unter: www.mein-erbe-tut-gutes.de 

Was bleibt von einem Leben, was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin? Diese Frage betrifft uns alle irgendwann – darüber zu sprechen, ist oft jedoch noch immer ein Tabu. Die Fotografin Bettina Flitner porträtiert elf bekannte Persönlichkeiten, die sich auf diese Frage mit großer Offenheit einlassen: Egon Bahr, Günter Grass, Margot Käßmann, Dieter Mann, Ulf Merbold, Reinhold Messner, Christiane Nüsslein-Volhard, Anne-Sophie Mutter, Friede Springer, Richard von Weizsäcker und Wim Wenders.Entstanden sind großformatige Fotoarbeiten, für Flitner charakteristisch ergänzt mit persönlichen Zitaten. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ zeigt sie nun in einer Ausstellung. Besucher können die Porträtierten auch in feinfühligen Kurzfilmen erleben sowie per Audioguide in Textausschnitten aus den Gesprächen, die Flitner mit den Persönlichkeiten geführt hat. Feinsinnig, mehrschichtig, berührend. 

Flitner versteht es, ihre Protagonisten auf einfühlsame Weise für sich zu gewinnen. So gelingt es, einen neuen Blick auf bekannte Persönlichkeiten zu richten. Ihre Bilder vermitteln eine ganz eigene Stimmung voller Zwischentöne. Sie offenbaren Vergänglichkeit, Verletzlichkeit, Klugheit, Witz, Lebenslust. Begleitet wurde Bettina Flitner von Kameramann Börres Weiffenbach. Die daraus entstandenen Kurzfilme, geschnitten von Judith Keil und Antje Kruska, eröffnen eine zusätzliche Facette. Wer sich einlässt, wird hineingezogen, taucht ein in das „Über sich Hinausdenken“ und beginnt unweigerlich selbst damit.

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ – dieses Martin Luther zugeschriebene Zitat steht Pate für den Titel der Ausstellung. Kein wehmütiger Blick zurück, nicht Trauer oder Trübsal: „Das Prinzip Apfelbaum“ ist ein Bekenntnis für das Leben – und darüber hinaus. ‚„Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“ ist eine Ausstellung der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ und vom 5. bis 28. April 2016 im RW21 in Bayreuth zu sehen.

Das gleichnamige Buch zur Ausstellung, erschienen im Vergangenheitsverlag, ist im Buchhandel erhältlich. 

Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“, gegründet im Herbst 2013, ist ein Zusammenschluss gemeinnütziger Organisationen und Stiftungen. Gemeinsames Anliegen ist es, das Erbe für den guten Zweck stärker ins Bewusstsein zu rücken und „Das Prinzip Apfelbaum“ einer breiten Öffentlichkeit als Ausdruck einer grundsätzlichen Haltung näherzubringen. 

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