07.03.2017

von B° RB

Studierende als Start-up-Unternehmer

Die "5-Euro-Business"-Gründerwerkstatt vermittelt Junggründern unternehmerisches Know-how

Studenten als Start-up-Unternehmer

Mit nur 5 Euro Startkapital die eigene Idee innerhalb von acht Wochen erfolgreich am Markt platzieren: Den studentischen Teilnehmern des „5-Euro-Business“-Wettbewerbs ist dies bereits gelungen. In der Gründerwerkstatt hatten die Jungunternehmer jetzt Gelegenheit, ihre Geschäftsmodelle zu verfeinern und sich mit Experten über das Thema Entrepreneurship auszutauschen.

Vom 3. – 5. März 2017 fand in Bayreuth das Vertiefungswochenende zum Thema Unternehmensgründung statt. Das Angebot richtete sich an Alumni des Projekts „5-Euro-Business“. Insgesamt 14 Experten, Gründer und Gründerberater gewährten den Jungunternehmern Einblick in die Themen Finanzierungsmöglichkeiten, Gründungsrecht, Business Modell Planung, Marketing, Kommunikation und Präsentation. Zudem standen die Experten den jungen Gründern als Coaches zur Verfügung.

Das Betriebswirtschaftliche Forschungszentrum für Fragen der Mittelständischen Wirtschaft in Bayreuth, welches jedes Semester auch das 5-Euro-Business betreut, fungierte als lokaler Ausrichter der Gründerwerkstatt und kümmerte sich um die Organisation vor Ort. Träger des Projekts ist das Bildungswerk der bayerischen Wirtschaft e. V. Hauptsponsoren sind die bayerischen Metall- und Elektro- Arbeitgeber bayme vbm. „Unternehmerische Eigeninitiative ist wichtig. Mit dem Projekt geben wir jungen Menschen die Möglichkeit, die Selbständigkeit als Berufsperspektive zu testen und gleichzeitig wichtige unternehmerische Kompetenzen zu erlernen. Daher engagieren wir uns gerne für das ‚5-Euro-Business‘ und wünschen den Teilnehmern der Gründerwerkstatt weiterhin viel Erfolg mit ihren Geschäftsideen“, erklärte bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt anlässlich der Projektveranstaltung in Bayreuth.

Die Geschäftsideen waren vielfältig: Das Unternehmen „saat x gut GbR“ bei- spielsweise bietet Urban Gardening-Anfängern und -Experten eine kompakte Kräuterzuchtbox, aus der bei unkomplizierter Pflege bald frisches und gesundes Grün sprießt. Die „Mirrads GbR“ bringt durch Smart Mirrors im Gastronomie- und Sanitärbereich frischen Wind in die bisherige Werbelandschaft. Sowohl Location- Betreiber als auch Werbeanbieter profitieren durch die neuartigen Werbeflächen in Form digitaler Spiegel. Die vier Wirtschaftsstudierenden der „Amory-Box GbR“ setzen, basierend auf einem Hochzeitsbrauch, auf die Werte Liebe, Tradition, Wertschätzung und Genuss. Ihre Box enthält einen guten Wein und wird mit selbstgeschriebenen Liebesbriefen bestückt und zugenagelt. Beim folgenden Hochzeitstag oder einer anderen Gelegenheit wird die Box gemeinsam wieder ge- öffnet.

Hintergrund:

Beim „5-Euro-Business“-Wettbewerb entwickeln Studierende im Team eine Ge- schäftsidee und verwirklichen diese real am Markt. Zur Umsetzung erhalten die Studierenden ein symbolisches Startkapital von fünf Euro. Führungskräfte aus ortsansässigen Unternehmen beraten und begleiten die Teams; in Seminaren in den Bereichen Marketing, Projektmanagement und Recht bekommen die Teilneh- mer das notwendige Fachwissen vermittelt. Eine fachkundige Jury ermittelt je Standort die drei erfolgreichsten Unternehmen, die mit attraktiven Preisen ausge- zeichnet werden.

Die Gründerwerkstatt vom 3. – 5. März 2017 richtet sich an Alumni des „5-Euro-Business“-Wettbewerbs. Jene Teilnehmer, die ihre Geschäftsidee weiterverfolgen möchten, erhalten auf dem Vertiefungswochenende die Gelegenheit zu weiterer Fortbildung, Feedback und Networking.

Projektträger und Sponsoren:

Das „5-Euro-Business“ ist ein Projekt von Wirtschaft im Dialog im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Hauptsponsoren des Projekts sind bayme vbm – Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände. Als Initialsponsor fungiert die ISU – Interessenge- meinschaft süddeutscher Unternehmer e. V.

Teilnehmende Hochschulstandorte:

FAU Erlangen-Nürnberg & TH Nürnberg, Universität Regensburg & OTH Regensburg, Universität Passau, Universität Bamberg & Hochschule Coburg, TU Kempten, THI Ingolstadt, Universität Bayreuth

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