06.08.2019

von B° RB

Gudrun Gantzhorn

Uni Bayreuth - Ökologisch-Botanischer Garten: Ausstellung "Von der Naturstudie zur großen Komposition" von Gudrun Gantzhorn

Gudrun Gantzhorn: Japanische Kirschblüte

Gudrun Gantzhorn: Erster Blumenstrauch in der Planie

Gudrun Gantzhorn: Nur noch Struktur

"Von der Naturstudie zur großen Komposition" – Ausstellung von Gudrun Gantzhorn im Ökologisch-Botanischen Garten der Uni Bayreuth vom 7. Juli bis zum 27. Oktober 2019.

Fakten
Die Werkschau ist vom 7. Juli bis zum 27. Oktober an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 16 Uhr sowie Montag bis Freitag, 10 bis 15 Uhr, für Besucher geöffnet

Gudrun Gantzhorn ist Malerin aus Leidenschaft. Die in Celle geborene Künstlerin hat seit 1966 regelmäßig im In- und Ausland ausgestellt. Zuletzt waren ihre Bilder 2017 in Tübingen zu sehen. Im Ökologisch-Botanischen Garten werden retrospektiv frühe und späte Arbeiten gezeigt.

Aus Gudrun Gantzhorns Bildern scheint in üppiger Farbenpracht immer Lebensfreude durch. Ob Dahlien oder Kürbisse – die Objekte ihrer Bilder sind mehr als nur Gegenstände. Menschliche Beziehungen und Zuneigung lassen sich schnell erahnen. Auch rücken Blüten und Früchte in die Ferne, in eine undeutliche, abstraktere, träumerische Welt, eingetaucht in prismatisch gebrochene Lichtstrukturen mit kubistischen Anmutungen. Oft vergehen Jahre bis die Komposition, ja die Inszenierung, für die Künstlerin stimmig ist. Auch Landschaften spürt Gantzhorn malerisch nach. 

Darunter auch die barocke Eremitage in Bayreuth – dargestellt als ein großes, irisierendes Zusammenspiel aus Licht- und Farbstrukturen. Mehr über die Künstlerin gibt es unter gudrung.wordpress.com zu erfahren. Die Ausstellung wird am Sonntag, 7. Juli, im Rahmen des Aktionstages „Artenvielfalt im Garten“, um 11:30 Uhr eröffnet.

Die Werkschau ist vom 7. Juli bis zum 27. Oktober an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 16 Uhr sowie Montag bis Freitag, 10 bis 15 Uhr, für Besucher geöffnet.

Gudrun Gantzhorn - Malerei in Aquarell und Öl

1939 in Celle geboren

1953-1957: Private Malstudien bei dem Landschaftsmaler Hans-Peter Koken in Hannover

1957-1961: Studium Grafikdesign an der Werkkunstschule in Hannover

1961-1962: Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Prof. Walter Brudi

1980-1999: Kunsterzieherin am Isolde-Kurz-Gymnasium in Reutlingen

1993-1995: Dozentin an der Berufsfachschule für Mode in Stuttgart

Seit 1966: zahlreiche Einzelausstellungen im In- und Ausland

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